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	<title>Kommentare zu: Wie weiter jetzt? (2)</title>
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	<description>DIE ANDERE ÖFFENTLICHKEIT</description>
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		<title>Von: Der Schweizer Narr</title>
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		<dc:creator>Der Schweizer Narr</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 09:42:01 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt zwei Möglichkeiten um das Minarettverbot wieder zu entfernen:

1. Eine erneute Volksabstimmung
2. Ein entsprechendes Urteil vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gegen diesen Text, worauf dann das Bundesgericht reagieren müsste.

Was die SchweizerInnen mit diesem Verbot erreichen wollen ist mir unklar, aber der Minaretteintrag wird infolge seines provokativen Symbolgehaltes zweifelslos eine Hebelwirkung auslösen, welche die SVP naher an ihr Ziel bringt und aber bei Muslimen alles andere als eine bessere Integration in die Schweiz bewirkt. Eine solcherart diffuse Bedrohungskulisse gegen ein Glaubenssymbol kann keine integrative Kraft auf diese Gruppe auslösen.
Selbst Muslime welche in der Schweiz nie in die Mosche gegangen sind fühlen sich nun berührt.
Würden die Türken nun das Cervelat bräteln in ihrem Land verbieten, so würden sich selbst Schweizer betroffen fühlen die keine Würste mögen...

Der Eintrag in die Bundesverfassung wirkt sogar weit über die Schweiz hinaus und erhält in der islamischen Welt bereits jetzt Bedeutung für die ablehnende Haltung ganz Europas gegenüber dem Islam. Dort werden davon dann vor allem Regierungen provitieren welche den politischen Islam vertreten indem sie die Bevölkerung auf ‘den Hass der Kreuzritter’ hinweisen.
Sowohl Kathafi als auch Ahmadinedschad hat sich aber bestimmt insgeheim über das Abstimmungsresultat gefreut, damit haben sie wieder Stoff für ihre Freitagsreden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei Möglichkeiten um das Minarettverbot wieder zu entfernen:</p>
<p>1. Eine erneute Volksabstimmung<br />
2. Ein entsprechendes Urteil vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gegen diesen Text, worauf dann das Bundesgericht reagieren müsste.</p>
<p>Was die SchweizerInnen mit diesem Verbot erreichen wollen ist mir unklar, aber der Minaretteintrag wird infolge seines provokativen Symbolgehaltes zweifelslos eine Hebelwirkung auslösen, welche die SVP naher an ihr Ziel bringt und aber bei Muslimen alles andere als eine bessere Integration in die Schweiz bewirkt. Eine solcherart diffuse Bedrohungskulisse gegen ein Glaubenssymbol kann keine integrative Kraft auf diese Gruppe auslösen.<br />
Selbst Muslime welche in der Schweiz nie in die Mosche gegangen sind fühlen sich nun berührt.<br />
Würden die Türken nun das Cervelat bräteln in ihrem Land verbieten, so würden sich selbst Schweizer betroffen fühlen die keine Würste mögen&#8230;</p>
<p>Der Eintrag in die Bundesverfassung wirkt sogar weit über die Schweiz hinaus und erhält in der islamischen Welt bereits jetzt Bedeutung für die ablehnende Haltung ganz Europas gegenüber dem Islam. Dort werden davon dann vor allem Regierungen provitieren welche den politischen Islam vertreten indem sie die Bevölkerung auf ‘den Hass der Kreuzritter’ hinweisen.<br />
Sowohl Kathafi als auch Ahmadinedschad hat sich aber bestimmt insgeheim über das Abstimmungsresultat gefreut, damit haben sie wieder Stoff für ihre Freitagsreden.</p>
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