Kriegsfratze verbergen

11. August 2008 · Von · Rubrik: Medien, Weltkonflikte

Krieg wollen sie, aber sehen wollen sie ihn nicht.

Zum Thema Kriegsfotografie[1][2][3] und Zenzur schreibt der Spiegel heute:

[...] Das US-Militär greift immer rigider gegen Fotografen durch, die im Irak unangenehme Motive aufnehmen: Tote, Gefangene, Bombenopfer. [...]

Dieser Beitrag, den wir nicht kommentieren wollen, passt gut zu Furcht vor Bildern, zu unserem kleinen Beitrag, den wir vor rund 14 Tagen geschrieben haben.

Fussnoten:

  1. Kriegfotografie
  2. Shooting Pictures
  3. Larry Burrows Vietnam

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3 Kommentare
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  1. Mit Furcht vor Bildern hat das nichts zu tun, die Soldaten sehen die Bilder ja tagtäglich. Es hat viel eher mit der Furcht vor dem berüchtigten Kampagnen-Journalismus zu tun. Die Amerikaner haben eben aus dem Vietnam-Mediendebakel gelernt. Es gibt stimmen die behaupten, dass die USA den Vietnamkrieg gewonnen hätten wenn zuhause nicht die öffentliche Meinung zum Krieg gekippt wäre (Schuld der Medien und ihrer Bilder). Der Meinungsumschwung zwang damals die Amis zum überhasteten Rückzug was unzählige Südvietnamesen das Leben kostete. Wenn die Amis heute überhastet aus dem Irak abziehen würden, noch bevor die irakische Armee wieder vollständig retabliert ist, müsste man mit ähnlichen Problemen rechnen.

  2. @ Alexander:

    1. Wir haben uns erlaubt, den Link zu entfernen, weil er keinen Bezug zu unserem Artikel bzw. ihrem Kommentar besitzt.
    2. Wir kommen auf Ihre Reaktion noch zurück, weil unsere Meinung diametral Ihrer gegenübersteht.

  3. [...] erreicht den “Bürger-Herold” ein Leserkommentar, der sich auf unseren Beitrag Kriegsfratze verbergen bezieht. Wir wiederholen hier diesen Kommentar[1] vollständig und versehen ihn mit unseren [...]