Blutige Aktionen

27. September 2007 · Von ulp · Rubrik: Burma, Weltkonflikte

Die Nachrichten aus Burma zeigen, dass in diesem Falle die Blogger keine unwesentliche Rolle spielen.

Übergang zur brutalen Gewalt

BloggingTom bringt einen recht guten Überblick über die Quellen, die über die Vorgänge in Burma berichten, wie z. B. die Mizzima News über die Tagesereignisse.

BurmaBurma: Gewalt gegen Demonstranten (Quelle: Screenshot von Mizzima News)

Einem Telefonbericht im Mittagsjournal von Radio DRS zufolge seien Mönche bei den Demonstrationen nicht mehr anzutreffen. Der Reporter vermutet, dass das Militär die Mönche in ihren Klöstern mit Gewalt zurückhalte. Auffallend sei, so der Reporter, dass andere organisierte Gruppen, denen sich auch Zuschauer anschlössen, das Heft in die Hand genommen hätten.

Der Zeigefinger sieht bei der Uno gut aus

In diesem Zusammenhang möchten wir noch auf einen Telepolis-Beitrag verweisen, der darüber berichtet, inwiefern die “Demokratiebewegung im südostasiatischen Land droht von internationalen Interessen vereinnahmt zu werden”.

Für Politiker, wie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Uno-Vollversammlung, ist der Zusammenprall lediglich eine willkommene Angelegenheit, sich in die Brust zu werfen. Dabei muss man im Auge behalten, dass der Zusammenprall von Demonstranten und Militär nur ein akutes Kennzeichen des Konfliktes ist. Wäre es nicht dazu gekommen, hätte niemand darüber geredet.

Der eigentliche Konflikt und seine Gefahr geht von der Militärdiktatur aus. Das ist das Problem. Und wenn der Westen – wir verweisen in diesem Zusammenhang auf den Beitrag im Spiegelfechter – dazu schweigt oder für östliche Mächte die Diktatur wünschenswert ist, wenn nützlich, dann gehören diese zum Problem. Neu ist diese Erkenntnis nicht.

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  1. [...] Die geeigneten Informationsportale zum Konflikt in Myanmar hat BloggingTom zusammengestellt. (via) [...]