Merkel ist nicht unmöglich
30. Januar 2009 · Von ulp · Rubrik: Politik, Wirtschaft“Wir entwickeln weiter”, so Merkel an irgend einer Stelle ihrer WEF-Rede, ein bisschen G-8, G-20, Weltwirtschaftsrat, deutsche Soziale Marktwirtschaft für die Welt.
Blick in die Kristallkugel
Pünktlich wie angekündigt hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem World Economic Forum (WEF) ihre Grussworte (Podcast zur Zeit noch nicht verfügbar) hinter sich gebracht. Kurz genug, um Wesentliches mitzuteilen und um nicht zu viel Zeit mit dem Zuhören zu verbringen: Nichts Neues aus der Merkel-Schmiede, aber dafür die wiederkehrende politische Programmatik, was die Merkel-Regierung national und international theoretisch im Sinn hat.
“Wir entwickeln weiter”, so Merkel an irgend einer Stelle, ein bisschen G-8, G-20, Weltwirtschaftsrat, deutsche Soziale Marktwirtschaft für die Welt. Ach ja, die Nachhaltigkeit darf nicht fehlen. Merkel blickt – in die Kristallkugel der bundesrepublikanischen Zukunft:
[...] Aber wir sagen auch, Deutschland hat im Blick, dass wir Mitte des nächsten Jahrzehnts schon, und das ist nicht mehr lange, nämlich in fünf, sechs Jahren werden wir einen erheblich demografischen Wandel haben. Unser Schatz in Deutschland sind die gut ausgebildeten Facharbeiter und deshalb müssen wir auch eine Brücke für Beschäftigung bauen, was wir durch bestimmte Kombinationen von Kurzarbeit und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonderer Weise durchsetzen wollen. [...],
so das von Merkel gesprochene Wort. Na, das ist eine tolle Zukunft, bestehend aus kombinierter “Kurzarbeit und Qualifizierung”. Der “Bürger-Herold” nimmt an, dass auch Angela Merkel keinen grossen Wurf geplant hatte[1]. Noch etwas, die “Mutti der Hoffnungsfröhlichkeit” meint sogar, nichts sei unmöglich, denn schliesslich sei sie in der DDR aufgewachsen und heute Bundeskanzlerin.
Fussnoten:
[...] denn schliesslich sei sie in der DDR aufgewachsen und heute Bundeskanzlerin. (Original im Bürger-Herold) Geschrieben von buerger in Ausland, Deutschland, Wirtschaft um 17:23 | Kommentare (0) | [...]