Stammesgesellschaft

27. September 2007 · Von · Rubrik: Gesellschaft, Politik

Aus dem Vaterland wird wohl nichts werden. Denn laut wissenschaftlicher Erkenntnis ist die deutsche Seele endgültig entlarvt.

Echo von der Oktober-Alm

Der Huber, Erwin, der in Bayern noch was werden will und gerade sein Profil sucht, probiert es mit der Sehnsuchtswelle. Nein, nein, nicht auf der Münchner Oktober-Alm, sondern im Interview mit der Frankfurter Rundschau: Heimat und Vaterland muss unbedingt darin vorkommen – dann noch Sicherheit. So in etwa stellt sich der Huber, Erwin, die CSU als Hüterin des Konservativen vor.

Aus dem Vaterland wird wohl nichts werden. Denn laut wissenschaftlicher Erkenntnis – 70 tiefenpsychogische Befangfragungen – ist die deutsche Seele endgültig entlarvt. Sie will: Erfindergeist, Sicherheit, Tradition und Sentimentalität, aber nur im Alltag, wie N24 meldet. In der tiefen Psyche liegt auch die Antwort, warum das so ist:

[...] Stammesgesellschaften und die Erfahrungen der Kleinstaaterei machten den Föderalismus zum Grundmuster deutscher Identität [...]

Da wird nicht nur der Huber, Erwin, platt sein. Wir auch. Daraus nährt sich unser Verdacht, dass es die Deutschen garnicht gibt. Huh, huh, der Huber, Erwin, als Stammesvertreter.

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